So, 22. Oktober 2017

Nächtlicher "Besuch"

05.11.2009 09:35

Einbrecher steht plötzlich in Schlafzimmer

Alexander Opfergeld ist Feuerwehrmann und somit brenzlige Einsätze gewohnt. Doch Mittwochabend bemerkte der 22-Jährige gar nicht, wie kritisch die Situation war. Denn während Opfergeld ein Nickerchen machte, stieg ein Dämmerungseinbrecher durchs Fenster ein. Der wurde sozusagen im Halbschlaf vertrieben.

In der Familie Opfergeld hat die Feuerwehr Tradition. Nach Vater Alexander sen. versieht auch Sohn Alexander jun. bei der Salzburger Berufsfeuerwehr Dienst. Doch auch g’standene Retter sind vor gemeinen Einbrechern nicht sicher. So geschehen Mittwochabend: Da suchte sich ein Gauner in der Dämmerung das Haus der Familie am Mörkweg in Leopoldskron aus, um große Beute zu machen.

"Wir waren in der Sauna"
Offensichtlich hatte der Langfinger die Lage ausgekundschaftet. Denn Alexander Opfergeld und seine Frau waren nicht zu Hause. „Wir waren in der Sauna, während sich unser Sohn etwas hingelegt hatte. Als ich heimgekommen bin, sah ich sofort das eingeschlagene Fenster“, berichtet Alexander Opfergeld sen.

Bild: Alexander Opfergeld vertrieb den Einbrecher quasi im Schlaf.

Sohn wachte kurz auf, drehte sich um und schlief weiter
Was sich kurz zuvor im Haus abgespielt haben musste, ließ sich schnell rekonstruieren. Nachdem sich der Einbrecher Zutritt über das Küchenfenster verschafft hatte, machte er sich auf die Suche nach Wertsachen. Dabei schlich er auch in den ersten Stock, wo Alexander jun. in seinem Zimmer schlief. Als der Einbrecher die Tür öffnete, wachte der junge Mann kurz auf, dachte allerdings, seine Eltern seien nach Hause gekommen. Er drehte sich um und schlief weiter.

„Und das war wahrscheinlich gut so. Denn wer weiß, was passiert sonst passiert wäre“, sind sich Vater und Sohn einig. Der Einbrecher wurde nämlich auch so vertrieben. Er verließ das Haus, ohne etwas anzugreifen. Und Alexander jun. lenkte sich tags darauf schon wieder bei einem Karaokeabend ab.

Auch Anifer vertrieb Einbrecher
Zwei Einbrecher vertrieb auch ein 54-jähriger Anifer. Er war am frühen Abend spazieren gegangen. Bei seiner Rückkehr hörte er ein lautes Klirren, gleich darauf liefen zwei Männer weg. Dieselben Täter dürften wenig später im Nachbarhaus zugeschlagen haben, wo sie Schmuck um 11.000 € erbeuteten.

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