Mo, 20. November 2017

Um 2.000 ¿ geprellt

03.11.2009 16:44

Betrüger buchen junger Frau Geld aus Jordanien ab

Gemeine Betrüger haben eine jungen Oberösterreicherin um 2.016 Euro geprellt: Als Ivana Hofer (27) aus Peuerbach im Oktober ihren Kontostand abfragte, bekam sie einen Schock. Innerhalb eines Tages waren ihr von Jordanien aus 28 Mal je 72 Euro abgebucht worden, das Geld ist spurlos verschwunden. Die Altenbetreuerin erstattete sofort Anzeige und erfuhr, dass sie Opfer von "Skimming"-Gaunern geworden war.

"Ich war heuer nie im Ausland, trotzdem ist von Jordanien aus mit meiner Karte so viel Geld von meinem Konto behoben worden. Ich hoffe, ich bekomme es überhaupt ersetzt", macht sich Hofer Sorgen.

Bankomat-Daten ausspioniert
Die junge Frau ist laut Polizei Opfer einer sogenannten "Skimming"-Attacke geworden. Mit diesem englischen Begriff wird das illegale Ausspähen der Daten von Kredit- oder Bankomatkarten bezeichnet. "Diese Betrüger brechen zum Beispiel in ein Geschäft ein, manipulieren dort das Kartenlesegerät und holen sich einen Monat später die Kartendaten samt der PIN-Codes. Dann werden damit illegale Behebungen durchgeführt", weiß ein ermittelnder Peuerbacher Polizist.

Laut Insidern werden aber nur wenige Skimming-Attacken auch polizeilich angezeigt, da es genügt, wenn Opfer der Bankenfirma Paylife den Schaden nachweisen können. "Dort wurde mir versichert, dass ich mein Geld in einer Woche zurückerstattet bekomme. Jetzt sind aber schon drei Wochen vergangen und ich habe immer noch nichts bekommen", ärgert sich die junge Frau.

von Christoph Gantner, "OÖ-Krone"

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