So, 22. Oktober 2017

Keine Hoffnung mehr

02.11.2009 16:11

Vermisster Taucher nun offiziell für tot erklärt

Der seit Mai 2008 vermisste Taucher Josef K. aus St. Florian/Linz ist nun offiziell für tot erklärt worden. „Es ist wichtig, damit abzuschließen. Ich bin froh, dass es nicht länger gedauert hat“, sagt seine Ehefrau Helga K. Der Hobbysportler war bei einem Tauchgang in Ägypten verunglückt, es gibt keine Hoffnung mehr, den Oberösterreicher noch zu finden.

„Der Unfall meines Mannes ist sicher das Schlimmste, was ich in meinem Leben zu verarbeiten habe“, sagt Helga K., Frau des Verstorbenen, eineinhalb Jahre nach dem Unglück.

Eine Strömung trieb den 49-Jährigen beim Tauchen ab, wodurch er keine Überlebenschance hatte. Bereits 40 Tage später fand eine  Trauerfeier für den Oberösterreicher statt.
 
Bis Vermisste wirklich für tot erklärt werden, dauert es oft Jahre. „Ich kann mich da bei den Behörden nur bedanken. Sie waren sehr kooperativ. Für mich ist es auch gut, jetzt damit abzuschließen und dass es nicht länger gedauert hat“, sagt Kurz-Köppl. Wenn die Umstände unklar sind, müssen Angehörige auf den offiziellen Tod von Vermissten bis zu zehn Jahre warten.

"OÖ-Krone"
Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).