Fr, 20. April 2018

Polizisten weckten ihn

13.04.2018 05:31

Einbrecher schlief im Mühlviertler Kindergarten

Mit einem Gästezimmer dürfte ein Einbrecher (29) den Integrationskindergarten der Lebenshilfe in Freistadt verwechselt haben. Er legte sich dort in ein Bett, schlummerte friedlich, als ihn morgens eine Helferin fand. Polizisten weckten den müden Taugenichts.

Der 29-Jährige gebürtige Slowene war Mittwochabend mit dem Zug von Linz nach Freistadt gefahren, wollte laut seiner Aussage weiter nach Sandl. Doch es fuhr kein Bus mehr und beim Autostoppen nahm ihn auch keiner mit. Deshalb brach der Tunichtgut schließlich um 0.30 Uhr früh in den Integrationskindergarten der Lebenshilfe ein, beschädigte dabei eine Glastür. Der Langfinger schmauste einige Süßigkeiten, die wohl für die Kleinen bestimmt waren und suchte sich dann ein Bett für seine müden Glieder.

Kein schlechtes Gewissen
Ein schlechtes Gewissen dürfte der Einbrecher freilich nicht gehabt haben, denn er genoss offenbar jenen Tiefschlaf, der angeblich nur den Gerechten zusteht. Denn als eine Kindergartenhelferin am Morgen den (un-)heimlichen „Gast“ entdeckte, schlummerte dieser tief und fest. Erst zu Hilfe gerufenen Polizisten gelang es, ihn aufzuwecken. Der 29-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

 krone.at
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