Sa, 18. November 2017

„Krone“-Interview

01.11.2009 18:46

Opfer nach Schuss-Attentat: „Kugel tief drinnen gesteckt“

Eine schmerzvolle Nacht hat Johannes W. (15) aus Ulrichsberg hinter sich. Er wurde in der Halloween-Nacht mit einem Luftdruckgewehr beschossen und verletzt (siehe Infobox). Die "Oberösterreichische Krone" traf den Jugendlichen zum Interview.

"Krone": Wie hast du diesen Angriff erlebt?
Johannes W.: Ich bin mit meinem Moped über den Ortsplatz gefahren, war gerade am Heimweg. Der Typ ist mit einem Mordsgewehr herummarschiert und hat mir einfach nachgeschossen. Plötzlich hat’s einen Schnalzer gemacht. Ich hab’ sofort umgedreht, bin hin und hab’ ihn gefragt, was das soll.

"Krone": Wie hat "Rambo" darauf reagiert?
Johannes W.: Er hat gesagt, wenn ich glaub’, dass er geschossen hat, krieg ich ein Problem. Er war richtig aggressiv. Ich bin heimgefahren und hab’s meinen Eltern erzählt.

"Krone": Wie ging’s danach weiter?
Johannes W.: Wir sind zuerst zum Notarzt, der uns ins Spital geschickt hat. Das Projektil ist drei Zentimeter tief drinnen gesteckt. Sie haben es herausgeschnitten.

"Krone": Wie war die Nacht?
Johannes W.: Ich hatte mich schon auf's Fortgehen gefreut. Aber das hat schon g’scheit weh getan.

von Christoph Gantner, "Oberösterreichische Krone"
Symbolbild

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