Fr, 20. April 2018

„Guten Appetit“

11.04.2018 09:16

Tiroler Schüler erlernen gesunde Ernährung

Aus dem Congress Innsbruck ertönt von Montag bis Mittwoch lautes Kinderlachen. Im Rahmen der Veranstaltung „Guten Appetit“ erlernen rund 1000 Schüler allerlei Nützliches rund um das Thema Essen.

Hoch konzentriert stäubt Jamie Mehl in die kleine Muffin-Form. Der Volksschüler, der seinen Namen mit einem der berühmtesten Köche Europas teilt, nützt die Gelegenheit beim Schopf. „Den Muffin bringe ich meinem Papa mit“, erklärt er, „der hat heute nämlich Geburtstag!“ Dass er sich deshalb beim Backen besonders viel Mühe gibt, steht außer Frage. Aber auch die anderen Kinder, die um den Tisch versammelt sind, kneten eifrig Teig, stellen Fragen und begutachten das Werk des Nachbarn. „Du musst da mehr Mehl nehmen“, hört man zum Beispiel aus einer Ecke.

Qual der Berufswahl
In einer anderen beraten ein paar Buben, ob es eine gute Idee wäre, den Berufswunsch Fußballer gegen den des Bäckers zu tauschen. Das Ergebnis der Diskussion geht im allgemeinen Stimmengewirr unter. Dass es die Diskussion aber überhaupt gibt, ist Folge der „Guten Appetit“-Mitmachausstellung. Denn neben Zugängen zu gesunder Ernährung, Regionalität und Lebensmitteln werden den Kindern auch Berufe, die in Verbindung mit Essen und Trinken stehen, vorgestellt - Restaurantfachfrau zum Beispiel, Bäcker, Metzger oder Lebensmittelhändler.

1000 Schüler im Einsatz
Zum fünften Mal findet „Guten Appetit“ nun schon statt. Über drei Vormittage setzen sich rund 1000 Schüler aus Volks- und Neuen Mittelschulen mit allem, was mit Essen zu tun hat, auseinander. In verschiedenen Stationen wird den Kleinen spielerisch erklärt, wie viel Zucker in Lebensmitteln steckt, wie ein Tisch richtig gedeckt wird und was Regionalität bedeutet.

Gesunde Alternativen
„Boah, das ist aber ganz schön viel Zucker!“, kommentiert ein Mädchen die Anzahl der Würfelstücke, die dem Zuckergehalt einer Cola gleich kommen. Damit die Kids Alternativen zu ungesunden Lebensmitteln kennen lernen, backen und kochen sie selbst - vom Dinkel-Topfen-Brötchen bis zum Strudel. Die Rezepte darf der Nachwuchs dann mit nach Hause nehmen und mit den Eltern nachkochen. Und so können die Kleinen den Großen in Sachen Ernährung vielleicht noch was beibringen. 

Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

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