So, 19. November 2017

Tag der offenen Tür

01.11.2009 17:58

LASK geht in Kapfenberg gleich mit 2:7 unter

Der LASK bleibt ein Garant für Bundesliga-Spiele mit vielen Toren auf beiden Seiten - in Kapfenberg haben sich die Mannen von Coach Matthias Hamann von ihrer ganz spendablen Seite gezeigt und bei zwei erzielten Treffern gleich sieben Gegentore zugelassen.

Dabei hatte es für die auswärts nun zehn Partien sieglosen Linzer so gut begonnen: In der 7. Minute fällte Osoinik knapp innerhalb des Strafraums Wallner, der Gefoulte verwertete sicher zum 0:1.

Linzer halten bis zum 2:2 mit 
Die Führung währte allerdings nur bis zur 15. Minute, als der überragende Heinz mit einem Idealpass Schmid bediente, der zum 1:1 ins lange Eck traf. Fünf Minuten später gingen die Gastgeber durch Alar, der aus kurzer Distanz im zweiten Versuch traf, erstmals in Führung. Wallner sorgte in der 31. Minute noch einmal für den Ausgleich, indem er nach Prager-Vorlage Fukal schlecht aussehen ließ und den Ball unter die Latte donnerte - dann aber war es um den LASK geschehen.

Heinz erhöht noch vor der Pause auf 4:2
Heinz versenkte in der 38. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze und war zwei Minuten danach per Elfmeter erfolgreich. Mit Gelb-Rot gegen Wallner nach wiederholtem Foulspiel starben die letzten Hoffnungen der Linzer, die nun im Schlager gegen Rapid am kommenden Wochenende auf ihren Kapitän und Top-Goalgetter verzichten müssen. Schiedsrichter Grobelnik stellte Wallner freilich erst nach Rücksprache mit seinem Assistenten vom Platz. "Ich habe Fukal beim zweiten Foul sicher nicht mit Absicht erwischt. In gewissen Situationen sollte ein Schiedsrichter ein besseres Händchen haben", ärgerte sich der ÖFB-Teamstürmer.

Ohne Wallner läuft beim LASK nichts mehr zusammen
Ohne ihren wichtigsten Spieler waren die Linzer nach dem Seitenwechsel völlig chancenlos, selbst eine Schadensbegrenzung gelang nicht mehr. In der 48. Minute legte Fukal per Kopf für Schmid auf, der den Ball ebenfalls mit Köpfchen ins leere Tor beförderte. Auch Alar erzielte noch sein zweites Tor, dem Angreifer gelang in der 53. Minute per Direktabnahme nach einer Hereingabe von Schellander das 6:2, ehe Sencar vier Minuten später den Endstand herstellte.

KSV feiert höchsten Bundesligasieg in der Klubgeschichte
Danach gingen es die Kapfenberger ruhiger an. Vor allem Heinz war eher auf die Produktion von Kabinettstückchen als auf den Endzweck bedacht, womit dem LASK immerhin das höchste Liga-Debakel in seiner Geschichte erspart blieb. Dafür durften die Kapfenberger über den höchsten Sieg im Lauf ihrer Oberhaus-Zugehörigkeit jubeln - und das nach einem Spiel, in dem der bisherige Saisonrekord von neun Toren in einem Spiel (LASK - Austria 4:5 am 24. Juli) eingestellt wurde.

Kapfenberg - LASK 7:2 (4:2)
Fekete-Stadion; SR Grobelnik
Tore: Schmid (15., 48.), Alar (20., 53.), Heinz (38., 40./Elfer), Sencar (57.) bzw. Wallner (7./Elfer, 31.)
Gelb-Rote Karte: Wallner (43./LASK)

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