Sa, 16. Dezember 2017

Verzweiflungstat

31.10.2009 08:28

17-Jähriger schießt sich nach Unfall Nagel in den Kopf

Nach einem Unfall mit einem gestohlenen Auto hat ein 17-Jähriger in Kremsmünster offenbar aus Verzweiflung versucht, sich mit einer Druckluft-Nagelpistole zu erschießen. Der Bursch wurde erst Stunden nach der Aktion entdeckt und sofort notoperiert. Mittlerweile ist sein Zustand stabil.

Wie die Polizei mitteilte, war der 17-Jährige in der Nacht auf Freitag in Kremsmünster in einen Betrieb eingebrochen und hatte dort einen Schlüssel gefunden, der zu einem vor der Tür stehenden Auto passte. Er fuhr mit dem Wagen davon, kam in der Nachbargemeinde Rohr aber von der Straße ab, das Auto überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen.

Weitgehend unverletzt entstieg er dem Wrack, ging zum Bahnhof und versuchte, dort ein weiteres Auto zu stehlen, was ihm jedoch misslang.

Daraufhin ging er zu einer Bekannten, berichtete ihr von seiner Tat, verschwand dann aber wieder. Offenbar stieg er kurze Zeit später in ein weiteres Betriebsgebäude in Kremsmünster ein. Dort fand er eine Druckluft-Nagelpistole, setzte sie sich an den Kopf und drückte ab.

Arbeiter entdeckten den Burschen am nächsten Morgen. Sofort alarmierten sie die Rettung, die den 17-jährigen in die Landesnervenklinik Wagner-Jauregg flog. Nach einer Notoperation befindet sich der Verletzte mittlerweile in einem stabilen Zustand.

Symbolbild

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