So, 22. April 2018

Affäre mit Pornostar

06.04.2018 09:34

Trump will von Schweigegeld nichts gewusst haben

Erstmals hat sich US-Präsident Donald Trump direkt zu der mutmaßlichen Affäre mit der Pornodarstellerin Stormy Daniels geäußert. Trump verneinte am Donnerstag die Frage, ob er von einer Schweigegeldzahlung in Höhe von 130.000 Dollar (rund 105.000 Euro) gewusst habe. Für weitere Auskünfte verwies der Präsident allerdings auf seinen Anwalt Michael Cohen, der bei der Schweigevereinbarung eine zentrale Rolle gespielt haben soll.

Cohen hatte die Zahlung an Stormy Daniels im Februar eingeräumt, machte aber keine Angaben zum Grund. Die Summe will er aus eigener Tasche bezahlt haben.

Der Anwalt des Pornostars meldete Zweifel an Trumps Aussage an: „Wir freuen uns sehr darauf, den Wahrheitsgehalt von Herrn Trumps angeblicher Unkenntnis bezüglich der Zahlung von 130.000 Dollar zu überprüfen“, schrieb Anwalt Michael Avenatti auf Twitter. „Wie die Geschichte zeigt, ist es eine Sache, die Presse zu täuschen, aber eine ganz andere, dies unter Eid zu tun.“

Sex mit Pornostar kurz nach Geburt von Sohn Barron?
Die Pornodarstellerin mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford hatte nach eigener Schilderung im Jahr 2006, kurz nachdem dessen Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht hatte, Sex mit Trump. Das Weiße Haus hat dies bisher stets dementiert.

Neun Frauen behaupten, Sexualkontakte mit Trump gehabt zu haben
Die Affäre um Stormy Daniels ist der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Problemen, die der US-Präsident mit Frauen aus seiner Vergangenheit hat. Auch das Ex-Playmate Karen McDougal will an gleicher Stelle - in einem Hotel am Lake Tahoe in Kalifornien - mit Trump intim gewesen sein. Er habe versucht, sie für den Sex zu bezahlen, sie habe abgelehnt, erklärte McDougal. Insgesamt 19 Frauen behaupten, Sexualkontakte mit Trump gehabt zu haben - nicht in allen Fällen soll der Sex den Klagen zufolge im Konsens erfolgt sein.

 krone.at
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