Di, 24. April 2018

Physik-Turnier

05.04.2018 09:00

Leoben ist die Stadt der rauchenden Köpfe

Nirgends werden dieser Tage mehr Probleme gelöst als in Leoben, so viel ist sicher. Dort schlägt sich bei der 20. Ausgabe des „Austrian Young Physics Tournament“ (AYPT) die Elite der Physikschüler aus acht Ländern mit allerhand komplexen Phänomenen herum. Die Besten fahren im Juli zur Weltmeisterschaft nach Peking.

Heute, Donnerstag, um 18 Uhr geht es los - mit einer feierlichen Begrüßung an der Montanuni. Beim gemeinsamen Abendessen wird die Anspannung dann schon spürbar sein, denn Freitag und Samstag rauchen in Leoben die hellsten Naturwissenschafter-Köpfe einer ganzen Schülergeneration.

Rund 160 Teilnehmer sind zum 20. AYPT gekommen - aus Österreich und Umgebung, aber auch aus dem Iran oder Russland. Sie alle haben sich an ihren Schulen monatelang vorbereitet, um in Leoben mit ihrem Wissen zu glänzen.

17 „Problems“ aus der Welt der Physik stehen auf der Liste. Etwa: Warum steigen Strohhalme in kohlensäurehaltigen Getränken auf? Wie bringen Schallwellen ein Objekt zum Schweben? Oder: Warum beginnt eine Münze, die auf einer Flaschenöffnung liegt, mitunter magisch zu tanzen?

Diese Phänomene praktisch zu rekonstruieren, ist die eine Sache. Sie theoretisch zu erklären, die andere. Auffassungsgabe, Spontanität und Sprachgewandtheit sind gefragt, wenn die Physik-Asse in Dreierteams gegeneinander in den Ring steigen. Ein Mitglied präsentiert eigene Lösungen, eines kritisiert die gegnerischen, das dritte fasst den Wettkampf zusammen. Und das alles natürlich auf Englisch

Wermutstropfen: Ausgerechnet die steirischen Gastgeber sind heuer wegen einer Panne bei der Ausschreibung nicht im Turnier. Dabei waren unsere Jungphysiker zuletzt immer vorne dabei, mit Teams etwa vom Neuen Gymnasium Leoben, vom „Bischöflichen“ und „Seebacher“ in Graz, lobt AYPT-Leiter Gerhard Haas - und rechnet für 2019 fix mit einem weiß-grünen Comeback!

Alle Details auf www.aypt.at

Matthias Wagner
Matthias Wagner

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