Sa, 18. November 2017

Kein „Job-Hopper“

29.10.2009 11:36

LR Tilg: Keine Lust auf Hahn-Nachfolge in Bundesregierung

Aufgrund des bevorstehenden Wechsels von Johannes Hahn in die EU-Kommission wird über seinen Nachfolger als Wissenschaftsminister spekuliert. Für den Posten wurde auch der Tiroler Forschungs- und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (Bild) gehandelt. Dieser hat aber am Donnerstag einen Wechsel nach Wien dementiert.

Er wolle weiter Mitglied der Tiroler Landesregierung bleiben und sei "kein Job-Hopper", sagte Tilg am Rande des "Tiroler" Dreierlandtages in Mezzocorona bei Trient. Nach eineinhalb Jahren in der Landesregierung habe er dort noch viel vor, betonte Tilg.

Auch Kultur- und Bildungslandesrätin Beate Palfrader zeigte "keine Ambitionen", nach Wien zu wechseln. Es werde schon noch andere Kandidaten geben, "der Westen ist groß", sagte sie. Auch sie habe in ihrer derzeitigen Funktion in Tirol noch viel vor und denke nicht an einen Wechsel auf die Bundesebene.

Kandidat aus dem Westen?
Hahns Nachfolge als Wissenschaftsminister soll laut Informationen aus der ÖVP eine Persönlichkeit "aus dem wissenschaftlichen Bereich", möglicherweise ein Rektor, übernehmen. Spekuliert wurde auch über einen möglichen Kandidaten aus den westlichen Bundesländern, die derzeit keinen Minister stellen.Tilg hätte als ehemaliger Rektor der UMIT in Hall ins Profil gepasst.

Weitere Kandidaten seien WU-Rektor Christoph Badelt oder Georg Winckler von der Universität Wien. Allerdings hätte die ÖVP damit - neben Justizministerin Claudia Bandion-Ortner - bereits zwei "parteifreie" Minister in der Regierung.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden