Fr, 27. April 2018

Bewerbung für 2026

30.03.2018 18:00

Hauser Kaibling will olympische Damen-Rennen

Die Steiermark will die Olympischen Winterspiele 2026! Zumindest eine Absichtserklärung wurde an das Internationale Olympische Komitee geschickt. Im Windschatten von Graz und Schladming wollen auch einige andere steirische Gemeinden auf den Olympia-Zug aufspringen, von Haus im Ennstal (Damen-Skirennen) über Ramsau (Langlaufen) bis St. Georgen am Kreischberg (Snowboard).

Wir haben im Gemeinderat beschlossen, in zwei Tranchen zehn Euro pro Einwohner beizusteuern. Im Wort Bewerbung steckt ja schon ,Werbung‘ drinnen“, sagt Gerhard Schütter, der Bürgermeister von Haus im Ennstal. Der Beschluss umfasst aber Auflagen: Die Damenbewerbe sollen am Hauser Kaibling stattfinden, und bei der Bewerbung der Alpin-Rennen soll es stets „Schladming-Haus“ heißen.

Fix ist: Die Snowboard- und Ski-Freestyle-Medaillenentscheidungen sind am Kreischberg geplant. In St. Georgen am Kreischberg wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst, die Bewerbung zu unterstützen. 36.000 Euro sind in mehreren Tranchen möglich, die Hälfte übernimmt Nachbar Murau, mit dem es einen gemeinsamen Tourismusverband gibt. „Das IOC will weg von gigantischen Spielen. Wir sollten diese Chance packen“, so Muraus VP-Bürgermeister Thomas Kalcher. Die SP stimmte ebenso wie die Grünen und die Bürgerliste dagegen, „es ist noch zu viel unklar“, meint SP-Vizebürgermeister Siegfried Fritz, der die Machbarkeitsstudie abwarten will.

In Ramsau (Langlaufbewerbe) fiel laut Bürgermeister Ernst Fischbacher ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss für die Bewerbung. In Kapfenberg wurde bisher noch nicht abgestimmt. Die Stahlstadt liebäugelt mit olympischen Eishockeyspielen.

Neben der Steiermark haben auch Sion (Schweiz), Stockholm, Calgary, Sapporo und Mailand/Turin Interesse an den Olympischen Winterspielen 2026 bekundet.

Jakob Traby
Jakob Traby

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