Mi, 25. April 2018

Tierischer Albtraum

29.03.2018 15:44

US-Paar landete in Chicago, Hund blieb zurück

Tierischer PR-Albtraum für die Lufthansa und ihre Schwestergesellschaft United Airlines. Die Fluggesellschaften sind in einen Online-Shitstorm geraten. Der Grund: Das Ehepaar Dawn und John MacEnulty landete auf dem Zielflughafen Chicago, aber dessen Hund „Joey“ sitzt in Frankfurt fest.

Das Paar hatte ein Jahr in Deutschland gelebt und musste in die USA, weil Johns Vater gestorben war. Zusammen mit seinem Schäfer-Beagle-Mischling und Katze „Molly“ checkte es in Frankfurt ein, nach der Landung in Chicago war nur „Molly“ da.

„Joey“ geriet vor Start in Panik
Mutter Dawn bekam eine SMS der Lufthansa: Man habe den Hund wieder von Bord geholt, weil er in Panik und daher nicht flugfähig gewesen sei. Vor dem Start war „Joey“ für flugtauglich erklärt worden.

Besitzer: „Kann nicht sein, dass wir im Stich gelassen werden“
Weil weder United Airlines noch Lufthansa die Verantwortung für den festsitzenden Hund in Deutschland übernehmen wollten, starteten die MacEnultys eine Twitter-Kampagne. Dawn: „Es kann nicht sein, dass wir 1700 Dollar (knapp 1400 Euro, Anm.) für den Transport unserer Haustiere bezahlen und dann im Stich gelassen werden.“

Inzwischen erklärte Lufthansa, man werde „Joey“ kostenlos in die USA befördern, „sobald ein Tierarzt grünes Licht gibt“. Wann das sein wird, ist unklar ...

Kronen Zeitung

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