Fr, 24. November 2017

Nach Pitbull-Attacke

22.10.2009 15:43

Nur Lebensgefährte der Mutter im Visier der Justiz

Nach der Pitbull-Attacke auf eine Dreijährige im Bezirk Lilienfeld wirft die Staatsanwalschaft dem Lebensgefährten der Mutter des Kindes nun fahrlässige Körperverletzung vor. Ein entsprechender Strafantrag ist bereits an das Bezirksgericht übermittelt worden. Das Verfahren gegen die Mutter des Kindes sowie die Hundebesitzerin (und Mutter des Beschuldigten) wurde hingegen eingestellt.

Der Beschuldigte soll im Haus seiner Mutter, die zum Zeitpunkt der Attacke unterwegs war, „nicht ausreichend aufgepasst“ haben, als er seiner Lebensgefährtin und deren kleiner Tochter die Tür öffnete. Die Hunde entwischten ihm und stürzten sich regelrecht auf das Mädchen.

Die Dreijährige erlitt schwere Verletzungen am Kopf und im Gesicht. Sogar ein Ohr wurde ihr teilweise abgebissen. Die Mutter und ihr Freund versuchten später, den Vorfall zu vertuschen. Nach Bekanntwerden der Pitbull-Attacke entschied die Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld im Einvernehmen mit der Kindesmutter, dass das Mädchen nach Verlassen des Krankenhauses zur Betreuung in ein Heim kommt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden