Sa, 21. April 2018

Osttirol:

18.03.2018 19:45

Lawine riss Frau in den Tod

Eine 16-köpfige Gruppe aus Salzburg brach am Sonntag zu einer Skitour in Osttirol auf. Gerade als die Gruppe die Tour aufgrund des schlechten Wetters abbrechen wollte, wurde sie von einer Lawine überrascht. Vier Personen wurden verschüttet – für eine Frau kam jede Hilfe zu spät.

Die 16-köpfige Gruppe aus dem Salzburger Land brach am Sonntag Vormittag laut Polizei vom Staller Sattel im Defreggental zu einer Skitour auf den Hinterbergkofel auf. „Auf der Höhe von 2400 Meter wurde es sehr nebelig und das Gelände zunehmend steiler“, erklärte Erwin Mariacher, Alpiner Einsatzleiter in Lienz. Die Gruppe beschloss daher umzukehren, als sie genau in dem Moment von einer Lawine überrascht wurde.

Aus den Schneemassen befreit
Vier Personen wurden von dem Schneebrett mitgerissen. „Den übrigen Teilnehmern ist es gelungen, die Verschütteten innerhalb kürzester Zeit zu orten und zu bergen“, so Mariacher. Drei Personen blieben unverletzt, eine 55-jährige Frau war nicht ansprechbar – sie wurde von den anderen bis zum Eintreffen des Notarztes reanimiert. Dieser konnte allerdings nur noch den Tod der Salzburgerin feststellen.

Weil das Unglück im Grenzgebiet zwischen Ost- und Südtirol passierte war vorerst eine Rettungsmannschaft aus Südtirol im Einsatz. Auch das Krisenenterventionsteam, dass sich um die Gruppe kümmerte, kam aus dem Nachbarland. „Mittlerweile weiß man aber, dass der Lawinenabgang auf Osttiroler Seite passierte“, erklärte Mariacher.

 krone.at
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