Fr, 15. Dezember 2017

Standort gesichert

19.10.2009 09:48

Blizzard wedelt trotz der Krise auf einer Erfolgswelle

Solche Meldungen hört man in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders gern: Beim Skiproduzenten Blizzard gibt es keine Spur von Krise. Im Gegenteil: Bei den Tests sorgten die Brettln aus dem Pinzgau bei allen Experten für Begeisterung. Auch dank des "großen Bruders": der Tecnica-Gruppe aus Italien.

Nicht nur im Weltcup ist Blizzard mit Slalom-Star Reinfried Herbst auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Auch bei den jüngsten Experten-Tests, die ein wichtiges Barometer für Händler wie Kunden sind, heimste man so viele Erfolge ein wie noch nie zuvor.

"Unsere Latten wurden sowohl bei den europäischen Fachmagazinen als auch in Amerika reihenweise ausgezeichnet", freut sich Marketing-Direktor Tom Rakuscha (Bild). In den USA, einem der größten Märkte, wurden nicht weniger als neun von elf getesteten Blizzard-Skiern mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Bestellungen der Händler zaghaft
"Zwar waren die Händler aufgrund der Finanzkrise im Frühjahr mit ihren Bestellungen sehr vorsichtig. Aber mit dem Rückenwind dieser hervorragenden Testergebnisse hoffen wir natürlich, dass kräftig nachgeordert wird", erklärt Rakuscha. Er führt den Erfolg auf zwei Faktoren zurück: "Erstens haben wir konsequent in neue Technologien wie unser IQ-Bindungssystem investiert. Und zweitens beginnen jetzt die Synergien mit der Tecnica-Gruppe immer mehr."

Mittersill als Standort langfristig abgesichert
Für Firmenboss Giancarlo Zanatta ist der Standort Mittersill ein fixer Bestandteil seines Imperiums, das jährlich 343 Millionen Euro umsetzt und mit seiner Markenvielfalt zu einem der größten Ausstatter im Sport- und Freizeitbereich weltweit gehört. Eher unbekanntes Detail am Rande: auch die legendären Moon Boots (Stichwort Hansi Hinterseer) gehören zur Tecnica-Gruppe!

Die Fabrik in Mittersill ist langfristig abgesichert, produziert seit heuer auch 100 Prozent der Nordica-Skipalette. Und selbst Marketing-Mann Tom Rakuscha steht bei seinem Boss hoch im Kurs. Zanatta hat den "Ski-Verrückten" jetzt ins Hauptquartier nach Treviso geholt, wo er ab sofort auch für den Verkauf der Tecnica-Skischuhe verantwortlich zeichnet.

von Gernot Huemer, Kronen Zeitung

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