Mo, 20. November 2017

„Nicht mehr lustig“

16.10.2009 23:34

Bürger kämpfen gegen Lkw-Flut im Salzkammergut

Die Bürgerinitiativen gegen den Durchzugsverkehr im Salzkammergut nehmen konkret Formen an: Am Donnerstag haben sich 60 besorgte Anrainer in Fuschl zum Transit-Gipfel getroffen. „Wir wollen den Schwerverkehr von der Bundesstraße bringen“, sagt Sprecherin Christina Karl. Jetzt werden Unterschriften gesammelt.

In 27 Salzkammergut-Gemeinden formiert sich Widerstand gegen den drohenden Lkw-Transitverkehr. Denn immer mehr Frächter nutzen die Bundesstraße durchs Seenland als Autobahn-Abschneider und sparen sich so Millionen an Maut-Euro. „Wir fordern eine 3,5-Tonnen-Beschränkung“, sagt Silvester Leitner von der Bürgerinitiative „Schwerverkehr Salzkammergut“. „Wir wollen die Durchzugs-Brummis von der Bundesstraße bringen!“

In allen betroffenen Gemeinden engagieren sich nun Anrainer für die Initiative. Am Donnerstag trafen sich 60 besorgte Anwohner zum Transit-Gipfel in Fuschl. Sprecherin Christina Karl: „Die ganze Bevölkerung hat für unser Anliegen ein offenes Ohr. Jeder ist vom Verkehr betroffen.“

"Es ist einfach nicht mehr lustig"
So wie die zweifache Mutter. „Ich wohne 100 Meter von der B158 weg. Es ist einfach nicht mehr lustig, weil so laut“, sammelt sie mit ihren vier Mitstreiterinnen nun Unterschriften. „Und es hat noch jeder unterschrieben“, sagt Karl. Die nächsten Transit-Gipfel sind am 21. Oktober in St. Gilgen (19.30 Uhr, Fischerwirt) und am 29. Oktober in Bad Ischl.

von Max Grill, "Salzburger Krone"

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