Fr, 24. November 2017

Aufregung um Waffe

15.10.2009 17:49

16-Jähriger hatte Pistole in Schule mit - keine Strafe

Für große Aufregung hat vor wenigen Tagen ein 16-Jähriger in einer Linzer Berufschule gesorgt. Der Jugendliche hatte eine Gaspistole mit im Unterricht und kündigte seinen Mitschülern an, damit eine Lehrerin erschrecken zu wollen.

Dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handelte, wussten die Mitschüler nicht. Nach der Ankündigung des 16-Jährigen verständigten sie den Direktor, der wiederum die Polizei alarmierte.

Als die Beamten eintrafen und sahen, dass es sich lediglich um eine Schreckschusspistole handelte, gaben sie sofort Entwarnung. Als Munition hatte der Jugendliche kleine Kugeln aus Alufolie geformt.

Aus Sicht der Polizei reicht das nicht für einen strafrechtlichen Tatbestand, auch die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren wieder ein.

Schüler versetzt
Allerdings gab es für den 16-Jährigen schulische Konsequenzen. Der junge Mann, der bereits öfters durch seine mangelnde Disziplin aufgefallen war, wurde in einen anderen Lehrgang versetzt.

Symbolbild

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