Sa, 25. November 2017

Millionen-Investition

14.10.2009 20:34

Stiegl-Brauerei baut Reifekeller für fast 200.000 Hektoliter

Andere jammern über die Krise – die Stiegl-Brauerei investiert lieber Millionen in die Produktion spezieller Biere. „Die sind absolut im Trend. Und wir errichten einen eigenen Spezialitäten-Keller, damit wir auf die Wünsche der Kunden noch besser eingehen können“, weiß Brauerei-Sprecher Rainer Tschopp. Die neuen Lager-Keller bieten Platz für beinahe 200.000 Hektoliter Bier.

Die nackten Zahlen flößen Respekt ein: Schon bisher erzeugt Stiegl als größte Privatbrauerei 1,065 Millionen Hektoliter Bier im Jahr – und das ist immer noch nicht genug, um den Durst der Österreicher zu stillen. Deshalb stellt die Brauerei jetzt zusätzliche Lager- und Reifungstanks für stattliche 192.120 Hektoliter Bier auf – das steigert die jährliche Produktion auf unglaubliche 1,257 Millionen Hektoliter. Oder umgerechnet 251 Millionen Halbe Bier.

Rainer Tschopp als Sprecher der Brauerei möchte gar nicht beziffern, wie groß diese Investition mitten in der Krise ist – es sind einige Millionen. „Uns geht es vor allem um die Erweiterung der Lagerhallen und Lagerkeller. Weil noch immer Leergut im Freien abgestellt ist – und das möchten wir ändern“, schildert Tschopp.

Zusätzliche Kapazitäten für die "Bier-Vielfalt"
Das Herzstück der neuen Investition sind die Keller mit den Reifungstanks, verrät der Brauerei-Kenner. Damit reagiert Stiegl auf die besonderen Wünsche der Biertrinker: „Unsere Spezialitäten wie Herbstgold oder die Monatsbiere sind alle sehr erfolgreich. Das ist ein Trend, auf den wir bei der Erzeugung achten – deswegen schaffen wir mit den neuen Tanks zusätzliche Kapazitäten, um noch mehr dieser Spezialbiere anbieten zu können“, berichtet Rainer Tschopp. Der auch schon den passenden Werbeslogan dafür parat hat: „Das ist gelebte Bier-Vielfalt“, meint der Brauerei-Sprecher lächelnd.

von Robert Redtenbacher, "Salzburger Krone"

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