Sa, 25. November 2017

Drama von St. Agatha

14.10.2009 08:20

Patrick atmet wieder ++ Warten auf Gutachten

Die gute Nachricht: Der neunjährige Patrick, der beim Rennunfall von St. Agatha vor gut drei Wochen lebensgefährlich verletzt worden war, atmet wieder selbstständig. Der Bub ist halb wach, lässt seinen Papa im Linzer Unfallkrankenhaus nicht aus den Augen. Aber strafrechtlich könnte der Unfall, der Patrick Mama und Schwester nahm, ohne Folgen bleiben.

„Patrick ist uns allen ans Herz gewachsen. Wenn man sieht, wie der Vater liebevoll die Hand seines Sohnes hält, kann niemand emotionslos bleiben“, sagt Stephan Kapral, der Leiter der Intensivstation am UKH Linz.

Physio-, Logo- und Ergotherapeuten haben bei Patrick schon mit der Reha begonnen. Noch „spricht“ der Bub, der den Aufprall des 630-PS-Rennwagens nur knapp überlebt hat, mit seinen Augen, bald wird er richtig mit seinem Papa reden können. In etwa drei Wochen kommt er in eine kinderneurologische Reha-Klinik bei Rosenheim. Dabei: Vater Josef. „Er hat nach dem Verlust von Frau und Tochter ein neues Ziel: sich um den Sohn zu kümmern“, so Dr. Kapral.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Inzwischen laufen Ermittlungen der Welser Staatsanwaltschaft wegen „fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen“. „Uns fehlt noch das Kfz-Gutachten, ob es vorhersehbar war, dass der Pkw so ausbricht oder ob er schlecht gewartet war“, so Franz Haas, Leiter der Welser Staatsanwaltschaft. Fällt beides negativ aus, gibt es vermutlich keine Anklage.

von Markus Schütz, „OÖ-Krone“

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