Mo, 20. November 2017

Hochbetrieb

13.10.2009 18:29

Wintereinbruch - Reifenmonteure nun im Dauerstress

Der plötzliche Wintereinbruch sorgt für einen regelrechten Ansturm auf Salzburgs Werkstätten: Termine für den nötigen Reifenwechsel sind gerade in dieser Woche rar. Die Pneu-Monteure legen Sonderschichten ein – sogar an Samstagen wird im Akkord geschraubt, gewuchtet und gesteckt. Ein „Krone“-Lokalaugenschein.

Schauplatz Hof, Autohaus Lindner: Viel Zeit hat Werkstättenleiter Hans Ebner nicht. „Wir waren vorbereitet, aber mit so einem Ansturm haben wir nicht gerechnet“, gibt er zu. 40 Pkws pro Tag kommen zum Reifenwechsel. „Da beginnt der Tag früher und endet später“, sagt Ebner. „Aber das gehört zum Geschäft.“

Schauplatz Porsche-Salzburg, Vogelweiderstraße: Im Sekundentakt klingeln die Telefone. Eine Mitarbeiterin notiert die Termin-Wünsche der Kunden. Die dafür vorbereiteten Listen füllen sich im Rekord-Tempo. „Die Kunden reagieren natürlich aufs Wetter“, erklärt Porsche Salzburg-Geschäftsführer Johannes Santner. „Der Spätsommer vergangene Woche und jetzt der Kälteeinbruch“

Von den 120 Service-Angestellten arbeiten gut 70 in der Werkstatt. Santner: „Ein Drittel davon sind derzeit nur mit Reifenwechsel beschäftigt. Es gilt Urlaubssperre.“ In zehn Tagen werden gut 600 Termine koordiniert. Und trotz aller Vorbereitungen auf den  Reifenwechsel-Ansturm, „es braucht viel Flexibilität“, so Santner.  „Also auch Sonderschichten an den kommenden beiden Samstagen“, so Teileleiter Thomas Fischer.

Schauplatz ÖAMTC-Zentrale, Alpenstraße: „Wir sind ausgebucht“, berichtet Geschäftsführer Erich Lobensommer. „Wir empfehlen nach Eugendorf oder Hallein ausweichen.“

von Max Grill, "Salzburger Krone"
Symbolbild

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