Di, 22. Mai 2018

Täter auf der Flucht

07.03.2018 23:06

Messerangriff in Wien: Familie schwer verletzt

In Wien-Leopoldstadt ist es am Mittwochabend zu einer blutigen Messerattacke mit drei Schwerverletzten gekommen. Ein Unbekannter hat auf der Praterstraße beim U-Bahn-Aufgang Nestroyplatz auf eine dreiköpfige Familie eingestochen und diese lebensgefährlich verletzt. Danach flüchtete der Messermann. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar.

Die Attacke ereignete sich um 19.45 Uhr vor einem japanischen Restaurant im Bereich Nestroyplatz beim Aufgang der U1. Bei den Schwerverletzten handelt es sich um eine österreichische Familie, neben den Eltern - ein 67 Jahre alter Mann sowie seine 56-jährige Ehefrau - wurde auch deren 17 Jahre alte Tochter mit einem Klappmesser angegriffen.

Die Fahndung nach dem Täter läuft derzeit auf Hochtouren. Laut Polizei gibt es eine vage Täterbeschreibung, nähere Informationen liegen noch nicht vor. Über das Motiv des Täters wollte Polizeisprecher Patrick Maierhofer gegenüber krone.at nicht mutmaßen. Zahlreiche Zeugen des Vorfalles wurden vom Landeskriminalamt befragt.

U-Bahn musste umdrehen
Die Rettung war mit einem Großaufgebot von insgesamt acht Fahrzeugen vor Ort. Auch der Katastrophenzug der Wiener Berufsrettung war im Einsatz, um allfälligen Personen eine Aufwärmmöglichkeit zu bieten, wie es seitens der Rettung hieß. Da sich die Angriffe in der Nähe der U1-Haltestelle Nestroyplatz ereignet haben, drehte eine Garnitur auf dem Weg dorthin wieder um.

Zweite Messerstecherei unweit des Tatortes
Um 20.15 Uhr wurde eine weitere Person (20) am Praterstern mit einem Messer attackiert und ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Bei dem zweiten Vorfall unweit des ersten Tatortes handelte es sich um einen Streit zwischen zwei jungen Afghanen vor einem Imbissstand (siehe Video unten). Im Zuge einer Sofortfahndung konnte ein 23-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Das Landeskriminalamt Wien hat die Amtshandlung übernommen. Ob der Beschuldigte auch für die Tat am Nestroyplatz verantwortlich ist, wird derzeit überprüft. Nähere Hintergründe, auch zum Motiv, sind derzeit noch völlig unklar.

 krone.at
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