Sa, 18. November 2017

Nach Polizei-Aktion

14.10.2009 09:12

Drei Rumänen als Bankomat-Diebe ausgeforscht

Der Polizei ist es jetzt gelungen, jene Männer zu fassen, die vergangene Woche einen Bankomaten aus der Raiffeisenbank in Steinbach am Ziehberg gestohlen haben sollen. Zwei der drei Täter (25, 34 und 41 Jahre) aus Rumänien sind vorbestraft, das Trio ist geständig.

Mit einem gestohlenen Lastwagen aus Ried im Traunkreis hatte sich das Trio in der Nacht zum 6. Oktober auf den Weg nach Steinbach gemacht. Dort legten sie ein Stahlseil um den Geldausgabeautomaten der Raiffeisenbank und rissen ihn so aus der Verankerung. Obwohl dabei der Alarm ausgelöst wurde, zerschlugen die Täter noch das Gehäuse des Automaten mit einem Vorschlaghammer, verfrachteten den Tresorteil in das Fahrzeug und flüchteten.

Der gestohlene Lkw konnte kurze Zeit später auf einem Forstweg sichergesellt werden, von den Bankomat-Knackern fehlte vorerst jede Spur. Wie die Polizei berichtete, wollten sie den Lastkraftwagen über eine Böschung schieben, scheiterten jedoch an ihrem Vorhaben. Um ihre Spuren zu vernichten, versprühten sie im Inneren des Fahrzeugs einen Pulverfeuerlöscher.

Große Suchaktion der Polizei
In den folgenden Tagen suchten Beamte des Landeskriminalamtes gemeinsam mit den Beamten der örtlichen Polizeiinspektion und dem Einsatzkommando Cobra mehrmals das Gebiet ab. Dabei wurde in einem Waldstück der noch ungeöffnete Tresor sichergestellt (Bild). Die Einsatzkräfte legten sich auf die Lauer und observierten den Tresor.

Und sie mussten auch nicht lange warten. Schon bald kehrten die Täter in einem ein roten Kleinwagen zurück. Wegen der Dunkelheit und des unwegsamen Geländes war das Risiko eines Zugriffs wegen der hohen Fluchtgefahr zu groß, die Einsatzkräfte verfolgten die drei Männer und schlugen erst auf dem Weg nach Linz zu.

Bei der Einvernahme gestanden die Rumänen den Bankomat-Diebstahl sowie zwei weitere Taten. Zwei von ihnen sind bereits einschlägig vorbestraft und mussten in anderen Ländern jahrelange Haftstrafen verbüßen. Sie wurden in die Justizanstalt Steyr eingeliefert.

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