Do, 19. April 2018

Regelung vereinfachen

07.03.2018 16:35

Keine blauen Parkzonen mehr am Samstag

Noch ist es eine Idee und noch nichts entschieden – doch ginge es nach Salzburgs Verkehrsstadtrat Johann Padutsch, dann könnte die parkuhrpflichtige Kurzparkzone am Samstag Geschichte werden. „Die Regelung ist verwirrend und kontrolliert wird auch nicht“, sagt er.

Zugegeben, es ist verwirrend: Am Samstag gilt zwar die Kurzpark-Zone, also für drei Stunden mit Parkuhr. Bezahlt werden muss aber nicht. Und auch bewirtschaftet, sprich kontrolliert, werden die Parkzonen am Samstag ebensowenig.  Padutsch könnte sich daher vortstellen, die Kurzparkzonen am Samstag überhaupt aufzulassen. „Nur eine Überlegung, es wäre halt einfacher und würde nichts kosten“, sagt er gegenüber der „Krone“.

Kritik an diesem politisch nicht abgestimmten Vorstoß kommt von VP-Klubobmann Christoph Fuchs. „Gerade in innenstadtnahen Lagen könnten dadurch Dauerparker die Stellplätze schon ab Freitagabend blockieren. Das würde dazu führen, dass die Bewohner keine Parkplätze mehr bekommen. Und gleichzeitig stehen die Tiefgaragen halbleer“, ist Fuchs skeptisch. „Außerdem würden Kunden bei Geschäftsstraßen wie etwa in der Riedenburg oder im Andräviertel am Samstag keine Parkplätze mehr finden“, warnt der ÖVP-Klubchef und ergänzt: „Die bisherige Regelung, die Besucher und Kunden am Samstag drei Stunden lang in der Kurzparkzone gratis parken zu lassen, hat sich seit dem Jahr 2000 bewährt und dafür gesorgt, dass es eine gewisse Fluktuation gibt. Das sollte man beibehalten.“

Auch die Freiheitlichen können dem Vorschlag wenig abgewinnen. „Es ist jetzt schon schwer genug, einen Parkplatz in Salzburg zu finden. Mit dieser Maßnahme würde der Parkdruck für Bewohner, gerade in der Innenstadt und in der Nähe von Einkaufsstraßen, enorm steigen.  Es ist auch zu befürchten, dass die für die Unternehmen wichtigen Parkplätze von Dauerparkern verstellt werden und Kunden keine Parkplätze mehr finden“, so FP-Klubobmann Andreas Reindl abschließend.

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