Do, 26. April 2018

Vorarlberg kopiert OÖ:

04.03.2018 15:17

Aufregung um „Herdprämie“ für Familien

Die Vorarlberger Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald hat eine neue Familienförderung für Eltern, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten geben. Bei dieser als „Herdprämie“ kritisierten Subvention beruft sich die Gemeinde auf das Vorbilds des Kinderbetreuungsbonus‘ in Oberösterreich.

Seit 19. Jänner ist FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner (39) stolzer Vater, aber ein „Papamonat“ mit Söhnchen Otto am Herd – siehe Karikatur – geht sich bei einem Vizelandeshauptmann leider nicht aus.  Als Familienreferent des Landes kann er aber immerhin dafür sorgen, dass andere Eltern allenfalls leichter bei ihrem Kind zuhause bleiben können, denn den Kinderbetreuungsbonus des Landes Oberösterreich hat er auch in Zeiten des budgetären Sparkurses nicht gekürzt oder abgeschafft.

700 Euro im Jahr möglich
700 Euro im Jahr gibt’s für Eltern, die ihr  Kind ab dem 3. Geburtstag und bis zum Eintritt ins Pflichtjahr nicht in den Kindergarten schicken – ein OÖ-Modell, auf das sich  auch die Vorarlberger Gemeinde Schwarzenberg  ausdrücklich beruft, die dieser Tage als Versprecherin einer „Herdprämie“ für Eltern zu Hause betreuter Kleinkinder negative Schlagzeilen gemacht hat.

Ein entscheidender Unterschied
FPÖ-Politiker Haimbuchner verweist aber auf einen wesentlichen Unterschied: Oberösterreichische Eltern, die den Bonus nutzen, dürfen damit andere Formen von Kinderbetreuung, zum Beispiel Tagesmütter, zukaufen. Etwa 4000 Förderungsfälle gibt es bei uns im Jahr; mehr als 2 Millionen Euro stehen dafür im Landesbudget 2018.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden