Mo, 20. November 2017

Überraschende Wende

01.10.2009 19:23

Autopsie-Bericht: Jacko starb als gesunder Mann

Michael Jackson war bei seinem Tod ein gesunder Mann - und keinesfalls das oft beschriebene abgemagerte und körperlich ruinierte Skelett. Dies geht aus einem Autopsie-Bericht hervor, den die Nachrichtenagentur AP am Donnerstag einsehen konnte. Seine Arme seien zwar mit Einstichen übersät und sein Gesicht mit Narben überzogen gewesen, aber im Großen und Ganzen sei Jacksons Gesundheitszustand gut gewesen, heißt es in dem Bericht.

Bei der Untersuchung seien tätowierte Augenbrauen und Lippen an Michael Jackson festgestellt worden. Sein Herz sei aber stark gewesen, und auch sein Gewicht, 62 Kilogramm bei 1,75 Metern Körpergröße, sei nicht besorgniserregend gewesen, heißt es in dem Bericht weiter. Der "King of Pop" litt zudem etwas unter Arthritis und hatte leichte Lungenschäden. Doch keines dieser Probleme sei lebensbedrohlich gewesen.

Tödlicher Medikamenten-Cocktail
Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren überraschend in Los Angeles gestorben. Nach wochenlangen Spekulationen hatte die Gerichtsmedizin von Los Angeles bekannt gegeben, dass der Popstar an einem tödlichen Cocktail aus sechs verschiedenen Beruhigungsmitteln starb. Als primäre Todesursache machten die Mediziner "akute Vergiftung" durch das Narkosemittel Propofol aus. Propofol wird zur Anästhesie bei Operationen eingesetzt, für den Privatgebrauch ist es nicht zugelassen.

Noch ist unklar, ob nach dem Untersuchungsergebnis Anklage gegen Jacksons Leibarzt Conrad Murray erhoben wird. Der Kardiologe gab an, er habe Jackson auf dessen Verlangen die Schlafmittel verabreicht.

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