Do, 26. April 2018

Steiermark

13.02.2018 15:58

Rotes Kreuz sucht „Zivis“

Alles hat ein Ende – auch der viele Jahre andauernde „Zivildiener-Boom“. Diese Entwicklung sorgt bei Organisationen wie dem steirischen Roten Kreuz aktuell für einiges Kopfweh: Denn wenn es keine „Zivis“ mehr gibt, muss man (teures) hauptamtliches Personal einstellen. Für den April sucht man noch 40 junge Männer!

Jahrelang meldete das Rote Kreuz steigende Zivildiener-Zahlen, mittlerweile ist der rasante Aufwärtstrend aber gestoppt: Die Blaulichtorganisation braucht mehr junge Helfer! Der Hauptgrund für die aktuelle Personalnot liegt in der Aufwertung des Bundesheeres: Dessen Image hat sich dank Kampagnen verbessert, den Ausbildnern wird öfter auf die Finger geschaut, außerdem dauert der Grundwehrdienst nur sechs Monate.

Dazu kommt noch, dass jetzt die geburtenschwachen Jahrgänge eingezogen werden. Die Folge davon ist, dass sich pro Einrückungstermin (zuletzt Anfang Februar) bis zu 30 „Zivis“ weniger melden als gebraucht würden. Für April sind noch gut 40 Stellen frei, berichtet Rotkreuz-Landesgeschäftsführer Andreas Jaklitsch: „Wir hoffen, dass sich viele junge Männer melden werden!“ Zumal man mittlerweile neue hauptamtlich tätige Rettungssanitäter einstellen musste – was das Rote Kreuz und letztlich auch den Steuerzahler teuer zu stehen kommt…

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat die Organisation nun eine Plakat-Kampagne gestartet und rührt über soziale Medien die Werbetrommel.

Gerald Schwaiger
Gerald Schwaiger

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