Do, 26. April 2018

Steuerspar-Tipp

13.02.2018 10:07

ArbeitnehmerInnenveranlagung geht einfach

Nicht warten, starten Die ArbeitnehmerInnenveranlagung auf die lange Bank zu schieben, zahlt sich nicht aus. Auch wenn es in manchen Fällen die automatische ArbeitnehmerInnenveranlagung gibt, ist es besser, selbst einen Antrag zu stellen.  

Das Jahr 2017 ist vorbei, aber dennoch sollten Sie sich noch einmal ein bisschen mit der Vergangenheit beschäftigen: Es kann nämlich durchaus sein, dass Sie im vergangenen Jahr zu viele Steuern bezahlt haben. Wer auf das ganze Jahr gerechnet sehr wenig verdient hat, bekommt sogar einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge rückerstattet – als sogenannte Negativsteuer. Auch höhere finanzielle Belastungen – etwa wegen der Kinder, einer Ausbildung oder des Pendels zu Arbeit – können vom Finanzamt berücksichtigt werden.
Seit 2017 gibt es zudem die automatische ArbeitnehmerInnenveranlagung. Wenn die Veranlagung eine Gutschrift ergibt und in den vergangenen Jahren keine ArbeitnehmerInnenveranlagung durchgeführt wurde, so wird die Finanz von sich aus tätig und berechnet die zu viel bezahlten Steuern.

Allerdings sind dabei nicht alle steuermindernden Gründe – wie Kinderfreibeträge, Unterhaltsabsetzbeträge, Kinderbetreuungskosten, Mehrkindzuschläge, Pendlerpauschale oder Werbungskosten wie Weiterbildung – dem Finanzamt bekannt. Auch andere erhebliche Belastungen wie etwa durchZahnersatz-, Kur- und Krankenkosten werden beim automatischen Steuerausgleich ebenfalls nicht berücksichtigt.

Daher sind sich die AK ExpertInnen einig: Es lohnt sich nicht, darauf zu warten, dass die Steuer automatisch rücküberwiesen wird. Besser ist es, selbst einen Antrag auszufüllen. So kommt man schneller zu seinem Geld, zudem können mehr Belastungen berücksichtigt werden.

Wer Fragen zur ArbeitnehmerInnenveranlagung hat: Die Arbeiterkammer gibt auf wien.arbeiterkammer.at/steuer Tipps und Infos, auch die ExpertInnen der AK helfen gerne.

 Promotion
Promotion

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden