Mi, 21. Februar 2018

Selbst getötet?

13.02.2018 06:00

Unbekannter entsorgte seine Schlangen in Container

Mindestens fünf tote Schlangen, darunter zwei Tigerpythons und ein Albino-Python, fand innerhalb von nur zwei Tagen ein Mitarbeiter der Tierkörperverwertung Graz in einem Container. Reptilienexperte Werner Stangl wurde zu Hilfe gerufen. Er geht nicht davon aus, dass die Tiere eines natürlichen Todes gestorben sind.

Eine grausame Entdeckung machte kürzlich ein Mitarbeiter der Tierkörperverwertung in Graz: Innerhalb von nur zwei Tagen hatte ein Unbekannter insgesamt fünf Schlangen entsorgt. Darunter sind drei Tigerpythons, unter anderem ein Albino. Die große Anzahl der Tiere binnen kurzer Zeit stimmte nachdenklich.

Experte geht nicht von natürlichem Tod aus
Vermutlich stammen alle fünf Schlangen aus der Haltung einer Person. Außerdem weisen die Tiere keine offensichtlichen Verletzungen oder Krankheiten auf. "Dass alle innerhalb kürzester Zeit an Altersschwäche gestorben sind, ist wohl auch auszuschließen", meint Reptilien- und Amphibienexperte Werner Stangl, der einen nicht natürlichen Tod der Tiere durchaus in Betracht zieht.

Wollte sie jemand loswerden? Er, der schon lange vergeblich um eine eigene Reptilienauffangstation in Graz kämpft, startete auf jeden Fall eine Suche nach dem Besitzer. Hilfreich dabei soll die Zeichnung der Würgeschlangen sein: "Sie ist schließlich einzigartig und einem menschlichen Fingerabdruck gleichzusetzen", so Stangl.

Wer Hinweise hat, möge sich bei Werner Stangl unter der Telefonnumer 0664/2801224 melden.

Monika Krisper, Kronen Zeitung

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