Fr, 20. April 2018

Bunte Kugeln in Zell

08.02.2018 17:56

Einmal mit dem Ballon über das Land schweben

Völlige Stille, nur ab und zu ist das Geräusch des Brenners zu hören, der die Luft im Ballon erhitzt. In dieser Woche schweben die bunten Kugeln von Zell am See aus durch unser schönes Land. Die „Krone“ durfte einsteigen.

Ein kleiner Ruck und schon löst sich der Korb vom Boden des Flugplatzes in Zell. Gemächlich beginnt die Reise, die zuerst zum Zeller See führt. Der Wind bestimmt, in welche Richtung die Fahrt geht. „Es wird wohl Saalfelden werden“, informiert Pilot Werner Schrank seine sieben Gäste im Korb.

„Guten Morgen“, ruft er in Richtung der Menschen, die ihre Köpfe nach oben zu den vier bunten Kugeln recken, die in der Früh gemeinsam gestartet sind und noch gemütlich und in niedriger Höhe schweben. „Jeder freut sich, wenn er uns am Himmel entdeckt“, weiß Schrank, der, seit er 17 Jahre alt ist, den Pilotenschein besitzt.

Nach der Fahrt über das Grand Hotel nimmt die Höhe zu, kaum merklich für die Passagiere. Obwohl auch die Geschwindigkeit zunimmt, spürt man dies kaum, auch wenn das maximale Tempo bei 45 km/h liegt.

Was ist faszinierend am Ballonfahren? „Hier oben sind die Probleme von da unten auf einmal ganz klein“, meint Schrank und zeigt in die Tiefe. „Das Ballonfahren ist eine Leidenschaft, die einen nicht mehr loslässt. Es macht süchtig. Und es bedeutet Freiheit“, ergänzt er. Ihn selbst hat diese Begeisterung schon ganz früh gepackt. Gerade einmal sechs Jahre war er da alt. Seit 2010 ist der Wahl-Filzmooser im Österreichischen Nationalteam, räumte bereits viele Preise bei Bewerben ab.

Nach rund zwei Stunden Fahrt erfolgt schließlich die sanfte Landung in einem Schneefeld nahe Bsuch bei Saalfelden, dann heißt es: Zusammenhelfen. „Alleine ist das bei dieser Ballongröße nicht zu schaffen“, weiß Schrank. Gemeinsam wird der Korb zur nahen Straße gezogen, dann langsam die Luft aus der bunten Kugel gelassen, der Ballon zusammengefaltet und in einem Sack verstaut.

Die gesamte Woche gastieren die Piloten von „Flaggl Ballooning“ im Pinzgau – über die Starts entscheidet das Wetter.

Iris Wind

Iris Wind
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