So, 25. Februar 2018

Kreative Geister:

08.02.2018 06:58

„Food:Moakt“ in Gastein

Dass Julian Scharfetter, Marc Hutegger und Alexis Tsibidis den Blick über den Tellerrand nicht scheuen, haben sie bereits 2014 bewiesen. Damals küssten sie eine alte Liftstation oberhalb der Schlossalm in Hofgastein aus dem Dornröschenschlaf wach und verwandelten sie in eine hippe Pop-up-Alm.

Seit zwei Jahren bieten die Burschen, zu denen sich auch Felix Schellhorn gesellte, nun mit ihrem „Food:Moakt“ direkt vor der Alpentherme Hofgasteiner Bauern eine Bühne, um gemeinsam mit heimischen und internationalen Köchen neue Gerichte, wie man sie von Großstädten wie Berlin, London oder Paris kennt, zu kreieren. „Wir wollen den Blickwinkel der Konsumenten erweitern, und zeigen, wie man regionale Produkte mit junger, moderner Küche vereinen kann“, betont Scharfetter nun bei der dritten Auflage des Streetmarket.

Während beim Auftakt Philip Rachinger vom „Mühltalhof“ in Neufelden gemeinsam mit den Tourismusschülern Bad Hofgastein aus Fleischspezialitäten von Metzgermeister Johann Gruber sowie Bergkäse vom Vorarlberger Qualitätsjunkie Caspar Greber eine kulinarische Symphonie am japanischen Grill komponierte, geben heute Martin Pfattner vom „Pretzhof“ in Sterzing, Rudi Pichler vom „Seehof“ in Goldegg sowie Jurgis Asvydis den Ton an. Welche Gerichte sie aus der „Kochhaube“ zaubern, wird noch nicht verraten. Dass sie den Gaumen der Feinschmecker schmeicheln, steht bei Zutaten wie Schafmilchtopfen vom Mitterhub Bauer, Käse von Veronika Stuhler, Brot von Simone Dankl und den Kräutermischungen von Heidi Huber aber außer Zweifel!

Asvydis ist im übrigen das beste Beispiel, dass der „Food:Moakt“ nicht nur Einheimische begeistert. Der gebürtige Litauer ist nämlich vor zwei Jahren gekommen um zu bleiben. „Ihm gefällt’s im Gasteinertal so gut, dass er diesen Winter bei uns im Weitmoser Schlössl angeheuert hat und so nun jeden Freitag die Gäste mit internationaler Küche einkocht“, freut sich Scharfetter, der mit Asvydis schon im Restaurant „Bord’Eau“ in Amsterdam am Herd stand.

Zu den Gaumenfreuden, die von kostbaren Tropfen aus Döllerers Weinhandel sowie Edelbränden von Toni Vogl oder Andreas Pointner begleitet werden, tischt heute übrigens die Wiener Band Goschart Ohrenschmaus auf.

Ob der „Food:Moakt“ auch noch im nächsten Jahr von sich reden macht, ist noch ungewiss. „Nachdem sich jeder von uns seinen eigenen Beruf widmen muss, geben wir heuer die letzte Vorstellung, hoffen aber sehr, dass sich junge Regisseure mit frischen Ideen finden, um die Inszenierung weiterzuführen“, so die Veranstalter.

Tina Laske
Tina Laske
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden