Fr, 23. Februar 2018

Polizei warnt:

05.02.2018 10:05

Taschendiebe schlagen öfter in Supermärkten zu

Zwischen Regalen und lockenden Sonderangeboten lauern Kriminelle. Ihr gemeiner Trick ist fast immer gleich: Lässt der nichtsahnende Kunde sein Einkaufswagerl kurz aus den Augen, schnappen sich die Täter die Geldbörse ihres Opfers und verschwinden. In Melk wurde nun aber auch eine sehr vorsichtige Frau bestohlen.

Leichtes Spiel – vom Wienerwald bis nach Amstetten – haben diese Taschendiebe, wenn das im Einkaufswagen abgelegte Portemonnaie aus den Augen gelassen wird. Doch in einem Supermarkt in Melk dürfte sich eine Frau gedacht haben: „Mit mir nicht!“ Sie ließ während des Einkaufes ihre Geldbörse – unauffällig – in der Manteltasche. Und wurde trotzdem Opfer einer Bande. „Die Täter müssen sich die Geldtasche blitzschnell geangelt haben“, heißt es. Sein Geld sieht das Opfer wahrscheinlich nicht mehr – die Polizei ermittelt und warnt vor ähnlichen Coups.

Erwischt wurden indes zwei rumänische Tätergruppen, die im Bezirk Amstetten Häuser, Schulen, Geschäfte und Kindergärten geplündert haben sollen. Drei Verdächtige sitzen, wie berichtet, in Untersuchungshaft – ein Komplize ist weiter auf der Flucht.

Noch gesucht werden Kriminelle, die in die Kirche von Fischamend einsteigen wollten. Sie versuchten, mit einem Krampen eine Tür aufzubrechen – scheiterten aber.

„Angeblich wird unser Land immer sicherer! Wieso kann denn dann niemand die Mitglieder dieser Bande stoppen?“, so der Verwandte eines Opfers zur „Krone“.

Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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