Do, 26. April 2018

Bilanz des Standesamts

01.02.2018 06:00

Linz wird älter, aber auch jünger

5603 Geburten wurden in Linz im Vorjahr gezählt, 2213 davon waren „echte“ Linzer Babys. Daneben wurden auch 2243 Todesfälle beklagt – diese Zahlen des Standesamts (siehe Grafik) präsentierte Bürgermeister Klaus Luger gestern. Dass die Zahl der 80-Jährigen steigt, beschäftigt den Stadtchef.

Anna war 2017 wieder die Nummer eins der Vornamen-Hitliste, gefolgt von Laura und Lena, bei den Burschen war Jakob der Favorit, gefolgt von David, der im Jahr davor noch der beliebteste Vorname war. Mit 835 Ehen wurden im Vorjahr am Standesamt um 21 weniger als 2016 geschlossen, bei den eingetragenen Partnerschaften von gleichgeschlechtlichen Paaren ging die Zahl auf 21 zurück.

2026 sind 5000 Linzer älter als 80
Abseits davon beschäftigt Bürgermeister Klaus Luger ein ganz anderes Phänomen. „Auf der einen Seite werden wir immer jünger, auf der anderen immer älter“, sinniert der SP-Politiker. So ziehen vor allem Menschen nach Linz, die unter 30 Jahre sind. Zugleich steigt aber der Anteil der Über-80-Jährigen, weil die Bevölkerung älter wird. „Bis 2026 wird sich die Zahl der Über-80-Jährigen bei uns fast verdreifachen“, sagt Luger. In acht Jahren werden rund 5000 Linzer älter als 80 Jahre sein.

Planungen schwierig
Wie man sich für dieses Wachstum rüsten will? Luger betont, dass die Entwicklungen zwar genau beobachtet werden, zugleich aber niemand sagen kann, wie und ob sich etwa die Nachfrage nach Pflegeplätzen verändert. Für drei Seniorenzentren hat die Stadt jedenfalls Flächen in Reserve: in der Innenstadt, in Urfahr und im Süden.

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