Do, 26. April 2018

Ischl und Vitalwelt:

31.01.2018 06:10

Zwei Ferienregionen suchen nach „Chef“

Zwei der nächtigungsstärksten Tourismusverbände suchen nach einem Chef! Während Bad Ischl seit dem Abgang von Robert Herzog vor einigen Monaten ohne Direktor auskommt, steht Karin Pernica der Vitalwelt noch bis Jahresende zur Verfügung. Ein Nachfolger wird aber bereits gesucht.

Es war überraschend, als der Tourismusverband Bad Ischl im Oktober 2017 die einvernehmliche Trennung von Direktor Robert Herzog bekanntgab. Seither steht die Kaiserstadt ohne obersten Touristiker da, weil Herzog gleich seinen Resturlaub konsumierte.  „Wir haben kürzlich die Stelle ausgeschrieben, bis Ende Februar läuft die Bewerbungsphase“, sagt Tourismusobmann Edwin Gruber. Wenn alles glatt läuft, könnte der Neue im April anfangen. Bis dahin muss Ischl mit dem heuer erstmals auf 1200 Quadratmeter vergrößerten Kaisereis  ohne Direktor auskommen. „Wir jammern nicht und haben alles im Griff“, versichert Gruber dennoch.

Auch Vitalwelt braucht ab 2019 neue Spitze
Nach einem neuen Tourismuschef schaut sich aber nicht nur die Kaiserstadt mit mehr als 370.000 Nächtigungen im Jahr um, sondern auch die Vitalwelt um Bad Schallerbach mit zuletzt 500.000 Nächtigungen. Karin Pernica (59) geht Ende 2018 in Pension: „Ich will meine Vitalwelt in gute Hände übergeben, deshalb haben wir die Stelle schon jetzt ausgeschrieben.“

Murray am Traunsee knapp wiederbestellt
Niemand Neuen an der Spitze braucht dagegen der Traunsee. In einer Vorstandssitzung wurde Direktor Andreas Murray mit 4:3  knapp im Amt bestätigt und bleibt damit bis Ende 2019.

Über Kaisereis steht trotz Erfolgs ein Fragezeichen
Übrigens: Obwohl  das bis Ende Februar geöffnete Kaisereis in Ischl ein voller Erfolg ist, steht seine Fortführung  in den Sternen. Nachdem die Betriebe im Tourismusverband keine höheren Abgaben für die Finanzierung der Eisfläche zahlen wollen, muss eine andere Lösung her, um die Jahres-Kosten von 220.000 Euro zu decken.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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