Di, 24. April 2018

Abstimmung am 2. März

31.01.2018 06:04

Klosterhof: Schicksalstag rückt näher

Wie geht es weiter? Gelingt die Sanierung? Bleibt der in die Pleite gerutschte Johann Dobersberger Betreiber des Klosterhof? Seit die Insolvenz über das Traditionslokal in der Landstraße eröffnet wurde, wird viel spekuliert. Am 2. März wird über den Sanierungsplan abgestimmt.

Die Bräustube des Klosterhof ist seit Anfang Jänner geschlossen, das Personal wurde um elf Mitarbeiter reduziert, sonst herrscht Normalbetrieb. „Die Fortführung lauft gut, wir sind über Plan“, sagt Masseverwalter Thomas Kurz. Nach dem freiwilligen Abgang von Küchenchef Rudi Grabner - wir berichteten - läuft noch die Nachfolger-Suche. Gestern wurden am Landesgericht die Zahlen in der Insolvenz auf den Tisch gelegt. Wie diese aussehen? Die Verbindlichkeiten des Klosterhof-Betreibers, der E.J. Dobersberger Restaurations- und Gastronomie Ges.m.b.H., belaufen sich nun auf 1,5 Millionen Euro.


Pachtvertrag mit Stiegl unverändert
Die Zahl ist deutlich höher als bei Insolvenzeröffnung.  Das hängt damit zusammen, dass Kurz Zahlungen an Gläubiger, die im letzten Jahr passierten, angefochten hat, diese das Geld zurückzahlen mussten. Diese stellten nun eben Forderungen bei Gericht, daher stieg die Überschuldung. Über den Sanierungsplan wird am 2. März abgestimmt. So viel ist klar: Das Angebot an die Gläubiger wird verbessert. Der Pachtvertrag mit Stiegl läuft derzeit unverändert weiter.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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