Mo, 22. Jänner 2018

Café abgefackelt

21.09.2009 09:43

Gericht verurteilt Hawaiianer zu Rauchverbot

Weil er mit einer weggeworfenen Zigarette einen Brand verursacht hat, ist ein 19-Jähriger im US-Bundesstaat Hawaii zu einem Jahr Rauchverbot verurteilt worden. Der junge Mann hatte im vergangenen Jahr in einem Restaurant in Pukalani ein Feuer ausgelöst, das glücklicherweise schnell gelöscht werden konnte.

Zunächst hatte er sich wegen schwerer Brandstiftung verantworten sollen, das Gericht folgte jedoch der Darstellung der Verteidigung, wonach der Angeklagte das Feuer ohne Vorsatz verursacht hatte.

Rauchverbot und Sozialarbeit
Der 19-Jährige muss nach dem Urteil gemeinnützige Arbeit leisten und rund 1.000 Dollar (680 Euro) für die Reparatur des zerstörten Restaurant-Daches bezahlen. Außerdem darf er für ein Jahr keinen Tabak konsumieren. "Wenn er für immer aufhört zu rauchen, könnte das sein Leben um zehn bis fünfzehn Jahre verlängern", erklärte der Richter. Ob das Verbot auch kontrolliert wird, ist nicht bekannt.

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