Fr, 15. Dezember 2017

Tauf-Trends

20.09.2009 08:50

Einstiger Mode-Name Kevin nicht mehr so beliebt

Eltern, aufgepasst! Wer bei der Namensgebung seiner Sprösslinge besonders originell sein will, tut den Kindern oft nichts Gutes. So reagieren Lehrer bei bestimmten Modenamen geradezu allergisch. Vielleicht findet sich auch deshalb der einstige „Klassiker“ Kevin nur noch in den unteren Rängen der Hitliste.

Eines vorweg: „Brave“, altbewährte Vornamen wie Lukas und Anna sind immer noch am beliebtesten – und werden laut einer Studie auch von den Lehrern geschätzt. 188 Buben und 169 Mädchen wurden bei uns im Vorjahr so getauft, hingegen gab es oberösterreichweit nur noch 27 neu geborene „Kevins“. Ähnlich sieht die Situation in der Landeshauptstadt Linz aus. Dort rangiert Kevin nur noch auf Platz 31 – und muss sich diese Position in der Vornamensstatistik mit Finn, Johannes, Leo, Marco, Marvin und Patrick teilen.

Mit einer fast schon babylonischen Sprachverwirrung kann das Linzer Standesamt auch aufwarten. Denn speziell die Zuwanderer haben oft – zumindest für unsere Ohren – recht merkwürdig klingende Vornamen für ihren Nachwuchs. So gibt es bei den Mädchen eine Aminat, Abbigail oder Aulona, im Register stehen aber auch Claron, Dua, Ipek, Jasleen, Pembe, Rim und Petimat. Auch bei den Buben bleibt’s so exotisch: Reuben, Raes, Pagnol, Mutlu, Leevi und De sind doch eher selten. Ein Baby wurde sogar Alibek-Magomeg benannt. Bei der Namensgebung auch zu bedenken: Oft klingt ein lieber Kindername bei Erwachsenen dann komisch.

von Christoph Gantner, „OÖ-Krone“

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