Sa, 24. Februar 2018

Wettbewerb in Wels

26.01.2018 06:00

Neue Ideen für Lokalbahnhof

Wie soll die Gegend um den Welser Lokalbahnhof in 20 Jahren ausschauen? Diese Frage werden Architekten beantworten, denn im Gemeinderat sollen die Stadtpolitiker nächste Woche den Weg für einen Ideenwettbewerb freimachen. Dabei soll eine langfristige, sinnvolle Bebauung überlegt werden.

Bis Ende 2019 besteht die Almtalbahn zwischen Wels und Grünau in ihrer derzeitigen Form, das ist fix. Was darüber hinaus passiert, ob die Strecke eventuell – wie bereits diskutiert – nur mehr von Wels bis Sattledt geführt wird oder ganz erhalten werden kann, ist offen – wir berichteten. „Wir haben dennoch bei den ÖBB angefragt, in welchem Umfang wir auch den Lokalbahnhof bei unseren Überlegungen der Stadtplanung miteinbeziehen können“, sagt der Welser Stadtrat Peter Lehner, der auch für Stadtentwicklung zuständig ist.

Bahnhof könnte durch Haltestelle ersetzt werden
Mit dem Ergebnis, dass der Lokalbahnhof in dieser Form nicht erhalten werden muss. „Es würde auch eine Haltestelle reichen“, so Lehner. Er wird die Idee am Montag, 29. Jänner, dem Gemeinderat präsentieren  – und will einen  Ideenwettbewerb mit geladenen Architekten im Bereich Lokalbahnhof und Schl8hof auf Schiene bringen. 84.000 Euro sollen etwa für die Jurytätigkeit oder Preisgeld freigegeben werden. Insgesamt geht es um ein über 130.000 Hektar großes Areal, das sich zwischen Kienzl-, Salzburger-, Hamerling- und Maria-Theresia-Straße erstreckt.

Schl8hof und Privathäuser bleiben fix
Während einige Gebäude, wie der Schl8hof und natürlich Privathäuser, Fixpunkte bleiben, würden sich rundherum, etwa durch einen zu erwartende Absiedelung von Richter Pharma oder die Rebhandl GmbH, neue Möglichkeiten ergeben.

Wettbewerbsergebnisse im Herbst
Vorstellbar wäre eine Wohn- und Bürobebauung in Freiräumen. Die Architekten sollen sich dabei der Bebauungsdichte oder auch den Möglichkeiten, in die Höhe zu bauen, widmen. „Ziel ist, dass wir heuer im Herbst erste Ergebnisse vorliegen haben“, so Lehner.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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