Fr, 17. November 2017

Freiwillige Abreise

18.09.2009 08:39

Arigona-Brüder sind jetzt im Kosovo

Am Montag hatten sie nach illegaler Einreise in Österreich Asylantrag gestellt, waren aber in Schubhaft genommen worden. Am Donnerstag Abend ging es für die Arigona-Brüder Alfred und Alban per Flugzeug ab in den Kosovo! Wegen Aussichtslosigkeit geschah es „freiwillig“.

Die illegale Einreise der beiden Zogaj-Brüder war nicht die erste in diesem Jahr. Sie waren schon im Jänner aufgetaucht, im Februar wieder heimgekehrt. Diesmal wurden sie umgehend in Schubhaft genommen – auch, weil sie über ein Drittland (Ungarn) eingereist waren.

„Wir haben mit den Brüdern die Situation besprochen, in die sie sich und ihre Familie gebracht haben“, sagt Günter Ecker vom für Asylanten zuständigen Verein „Menschenrechte Österreich“. Denn mit ihrer neuerlichen illegalen Einreise haben sie vor allem ihrer in Oberösterreich lebenden Mutter und ihren Geschwistern samt Arigona enorm geschadet. So stiegen der 18-jährige Alfred und der 20-jährige Alban am Donnerstag Abend in die Linienmaschine von Wien nach Pritina.

„OÖ-Krone“

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden