Do, 14. Dezember 2017

Schwierige Einsätze

17.09.2009 10:11

Bergrettung muss Seilschaften aus Wänden holen

Gleich zwei Mal hat am Mittwoch die Bergrettung im Bundesland Salzburg ausgerücken müssen, um Kletterer, die nicht mehr vor oder zurück konnten, zu bergen. In St. Gilgen (Flachgau) hatten sich zwei unerfahrene Alpinisten aus Deutschland in der Falkensteinwand verstiegen, und in Golling sind zwei junge Männer am Kleinen Göll von der Route abgekommen.

In St. Gilgen wollten sich am Nachmittag zwei deutsche Studenten im Alter von 21 und 22 Jahren in die Kletterroute "Seenot" abseilen, die einen hohen Schwierigkeitsgrad (6 plus) aufweist. Sie verfehlten allerdings die Abseilpiste, und bereits in der zweiten Seillänge konnte der Erste keinen Stand mehr erreichen, so dass er mitten in der an dieser Stelle überhängenden Wand hängen blieb und nicht mehr weiter konnte. Sie schlugen deshalb Alarm. Die Bergrettung konnte das unerfahrene Kletterer-Duo unverletzt aus der Wand bergen.

Schwieriger Einsatz
In Golling wollten ein 22-jähriger Einheimischer und ein 20-Jähriger aus Kuchl die Route "Differential" am Kleinen Göll durchsteigen. Auch sie kamen beim Absteigen von der Piste ab und mussten einen provisorischen Standplatz aufbauen. Von dort gab es aber kein Weiterkommen mehr. Als es kurz nach 20.00 Uhr schon dunkel war, setzten sie einen Notruf ab. Die Bergrettung konnte die beiden aus der Wand holen, der schwierige Einsatz dauerte allerdings bis 1.00 Uhr.

Symbolbild

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