Mi, 22. November 2017

Ärger für Pendler

16.09.2009 08:17

Güterzüge nehmen Passagieren den Vorrang

Der aktuelle Fahrplan der ÖBB ist in weiten Teilen Niederösterreichs noch immer umstritten, schon sorgt die nächste Änderung für helle Aufregung. Denn die "Anpassung 2010" gibt dem Güterverkehr den Vorrang. Das heißt: Bei Personenzüge wird, etwa auf der Strecke Tulln–St. Pölten, kräftig eingespart.

Die Sanierung der "alten" Donaubrücke in Tulln sowie die Modernisierung der so genannten Westspange sind in der Zielgeraden. Die langen Wartezeiten für Bahnpendler und das Stauchaos in und um die Stadt sollen damit ein Ende finden. Doch ÖBB-Kunden bekommen die Erleichterung nur kurz zu spüren: Denn bereits ab kommendem Dezember werden viele Züge von und nach St. Pölten eingespart.

"Nur in der Früh und am Abend fahren jeweils drei Garnituren", weiß die Gemeinde. Untertags müssen die Passagiere auf Busse umsteigen – vor allem für Schüler wird der Heimweg so mühsam. Auch in Richtung Schwechat wird vor Verschlechterungen des Angebots gewarnt. "So werden etwa alle Nachtzüge zum Flughafen zur Gänze gestrichen!", kritisiert Stadträtin Brigitte Krenn von den Grünen.

von Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden