Fr, 24. November 2017

Jobs in Gefahr

15.09.2009 15:30

Autozulieferer ZF kündigt Einsparungen an

Der drittgrößte deutsche Autozulieferer ZF Friedrichshafen plant einen deutlichen Jobabbau. Die Mitarbeiterzahl werde bis zum Jahresende auf etwa 59.800 sinken, sagte Vorstandschef Hans-Georg Härter am Dienstag auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. ZF produziert auch in Steyr.

Die Folgen für den Standort ZF Steyr Präzisionstechnik mit rund 270 Mitarbeitern sind unklar. Konzern-Sprecher Hans-Georg Demel erklärte am Dienstag, es werde noch bis Ende November verhandelt, erst danach könne Konkretes gesagt werden. Aber jedes Werk, jeder Bereich, jedes Land werde mehr oder weniger betroffen sein.

"Unsicherheiten am Markt"
Ende 2008 hatte der Spezialist für Antriebs- und Fahrwerkstechnik noch rund 64.000 Beschäftigte unter Vertrag. "Es sind weiterhin große Unsicherheiten im Markt, die uns immer noch keine klare Sicht auf die nächsten Monate erlauben", begründete Vorstandchef Härter den Schritt. "ZF spürt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sehr deutlich."

500 Millionen Euro Verlust
Für das Gesamtjahr rechnet Härter mit einem Umsatzrückgang von 12,5 Mrd. im Vorjahr auf rund 9,2 Mrd. Euro. Vor wenigen Tagen hatte Härter bereits mitgeteilt, dass der Autozulieferer einen Verlust von 500 Mio. Euro erwartet, nachdem im Jahr 2008 noch ein Gewinn nach Steuern von 434 Mio. Euro eingefahren worden war.

Symbolbild

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