Fr, 20. Oktober 2017

Gefährliches Gebäck

15.09.2009 11:48

Jeder zweite Brite hat sich durch Kekse verletzt

Sie sehen harmlos aus, doch in Wahrheit stellen sie eine der größten Bedrohungen der Menschheit dar: die Kekse. Das glaubt zumindest eine englische Forschergruppe, die eine umfangreiche Studie zum Thema "Verletzungsrisiko durch Gebäck" erstellt hat. Die Ergebnisse sind verblüffend.

Mehr als die Hälfte aller Engländer, so ergab die Untersuchung, hat sich bereits einmal durch Kekse verletzt. 28 Prozent der Befragten haben sich beispielsweise verbrüht, als sie ihr Gebäck in ein Heißgetränk eintunkten und dabei offenbar nicht aufmerksam genug waren. Diese Ergebnisse wurden durch eine Studie des Forschungslabors Mindlab International zu Tage gefördert, das an der Universität von Sussex angesiedelt ist.

Jährlich 500 Briten nach Keksunfällen im Spital
Jeder 14. Engländer ist demnach schon einmal von seinem Haustier beim spielerischen Kampf um einen Keks gebissen worden. Ganze drei Prozent der Befragten brachten sogar das Kunststück fertig, sich mit einem Keks ins Auge zu pieksen. Hinzu kamen Vorfälle wie abgebrochene Zähne, Verschlucken an Krümeln und Unfälle beim Herunterholen von Keksdosen. Pro Jahr landen laut der Studie 500 Personen nach Unfällen im Zusammenhang mit Keksen im Spital.

Wer nun in Zukunft beim Keksessen Risikovermeidung betreiben will, der sollte einen Blick auf die Rangliste der gefährlichsten Sorten werfen. Als besonders heimtückisch hat sich der Custard Cream erwiesen, ein Exemplar mit - eigentlich sehr leckerer - Cremefüllung. Im einigermaßen sicheren Mittelfeld folgen alle Arten von Waffelgebäck. Doch wer richtig entspannt zubeißen will, der hat eigentlich nur eine Wahl: den Jaffa Cake. Das mit Schokolade bedeckte Orangenmarmeladen-Topping auf einer Bisquitunterlage hat sich als annähernd risikofrei erwiesen.

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