Sa, 18. November 2017

Gefahr gebannt

14.09.2009 16:35

Mit Kälteschock gegen riesiges Wespennest

Die Feuerwehr Wals-Siezenheim hat am Montag ein riesiges Wespennest vom Dachboden der Volksschule entfernen müssen. Mit einem Feuerlöscher machten sie dem einen Meter großen Ungetüm den Garaus. Und auch im Pinzgau fand ein Mann ein gigantisches Nest unter dem Dach.

"Das Nest war wirklich groß", berichtet Herbert Aufschnaiter (Bild) aus Piesendorf. "Ich musste den Insekten-Spray mehrmals einsetzen bevor ich das Gebilde entfernen konnte", erinnert er sich – und kassierte dabei gleich zwei Stiche. "Also nicht nachmachen", mahnt der Pinzgauer.

Ein Meter großes Nest
Sondern besser die Feuerwehr rufen, wie in Wals-Siezenheim. Dort wurde am Dachboden der Volksschule ein ein Meter langes und ebenso hohes Wespennest entdeckt, das pünktlich zum Schulstart entfernt wurde. "So einen Einsatz hatten wir schon lange nicht mehr", berichtet Patrick Schwab von der Feuerwehr. Zu fünft, ausgerüstet mit Schutzanzug und Gesichtsnetz, kämpften sie sich zum Nest vor. Doch aller Einsatz mit Sprays war vergeblich.

Mit Feuerlöscher eingefroren
Also griffen die Helfer zum Feuerlöscher und froren so das Nest auf gut Minus 80 Grad herunter. Die gesamte Aktion dauerte eine Stunde: "Eine gewagte Methode, aber kurz und schmerzlos für die Tiere und Stiche haben wir auch keine abbekommen."

Wespenplage sollte vorbei sein
Oberarzt Dr. Thomas Hawranek von der Allergie-Ambulanz im Universitätsklinikum Salzburg weiß: "Eigentlich sollte die Wespenplage für heuer vorbei sein, aber es kann vereinzelt noch zu Stichen kommen. Bei diesen Insekten ist einfach immer Vorsicht geboten." Denn heuer mussten außergewöhnlich viele Patienten nach allergischen Reaktionen behandelt werden.

von Max Grill, Kronen Zeitung

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