Mi, 22. November 2017

Anrainer atmen auf

11.09.2009 16:49

Lärmschutzwände werden endlich errichtet

Selten ist eine Autobahn-Baustelle so sehr herbeigesehnt worden wie diese: Auf der A1 bei Steinhäusl beginnt die Errichtung dringend nötiger Lärmschutzwände. Jahrelang kämpften verzweifelte Anrainer darum, wieder ihre Fenster öffnen zu können. „Wir wurden immer nur vertröstet“, klagen die Betroffenen: „Jetzt fahren endlich die Bagger auf.“

70.000 Fahrzeuge rollen täglich bei Steinhäusl und Altlengbach über die Westautobahn sowie die A21. Bürgermeister Wolfgang Luftensteiner (SPÖ) : „Vor allem der Lkw-Verkehr hat enorm zugenommen.“ Auf Lärmschutz warteten die Anrainer bisher vergeblich.

Auch Tempo 80 gefordert
Ab 2004 machte dann Erwin Gomsi mit einer Bürgerinitiative und dem SP-Ortschef Druck. Demos wurden organisiert, Blockaden angedroht, viele Verhandlungen geführt. Nun ist es endlich so weit – um neun Millionen Euro werden Schutzwände errichtet. Die Fertigstellung ist für 2011 geplant. Ganz zufrieden sind Luftensteiner und Gomsi aber nicht: „Wir fordern außerdem Tempo 80!“

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden