Do, 26. April 2018

Terror ausgeschlossen

07.01.2018 15:43

Toter bei Explosion vor Stockholmer U-Bahnhof

Eine Explosion außerhalb einer U-Bahnstation hat am Sonntag Schweden in Atem gehalten. Ein Mann (60) erlag wenige Stunden nach dem Vorfall im Spital seinen schweren Verletzungen, seine Begleiterin wurde verletzt. Die Polizei schließt einen terroristischen Anschlag aus, ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden.

Der Vorfall trug sich gegen 11 Uhr Ortszeit vor der Metrostation Varby Gard zu - eine kleine Haltestelle etwa zwölf Kilometer südwestlich der Hauptstadt Stockholm.

Lokale Medien: Handgranate explodiert
"Es lag etwas auf dem Boden. Ein Mann wollte den Gegenstand aufheben, der dann explodierte", berichtete Erik Olsson von der Polizei in Stockholm. Das 60-jährige Opfer wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden, wo die Ärzte vergebens um das Leben des Mannes kämpften. Der Zeitung "Aftonbladet" zufolge soll es sich bei dem Gegenstand um eine Handgranate gehandelt haben - das wurde von der Polizei jedoch nicht bestätigt. Die 45-jährige Begleiterin des 60-Jährigen wurde leicht an Gesicht und Füßen verletzt.

Die Haltestelle und das umliegende Areal wurden von der Polizei gesperrt. Es deute "nichts darauf hin, dass sich die Tat gegen das Paar gerichtet hat", sagte Olsson. Die U-Bahnstation und der Platz wurden abgesperrt, Sprengstoffexperten waren im Einsatz.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden