Fr, 20. April 2018

Skisprung-Legende

03.01.2018 08:20

Toni Innauer zur ÖSV-Krise: „Nicht runterziehen!“

Legende Toni Innauer, Olympiasieger 1980 in Lake Placid, glaubt noch an eine positive Wende für Österreichs "Adler"-Mannschaft. 

Österreichs Skispringer stecken in der Krise. Ausgerechnet bei der Vierschanzentournee und dann auch noch in einer Olympia-Saison. Kein einfaches Unterfangen, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. „Ich habe selbst erlebt, dass es möglich ist, wieder in Form zu kommen“, spricht dem ÖSV-Team mit Toni Innauer jemand Mut zu, der solche Talfahrten als Aktiver und Nordischer Direktor selbst miterlebt hat.

Der 59-Jährige gesteht aber auch: „Krisenmanagement ist eine schwierige Geschichte, es brennt an allen Ecken und Enden.“ Der Olympiasieger von 1980 in Lake Placid sieht in der aktuellen Situation der heimischen Adler eine Bewährungsprobe. Nicht nur für die Athleten, auch für Cheftrainer Heinz Kuttin.

"Skispringen ist hochsensibel"
Der erklärte, noch nie vor dem Team laut geworden zu sein. Ein Umstand, den ihm viele als Schwäche auslegen. Nicht so Innauer: „Die Dinge bewegen sich nicht dadurch, dass man laut wird. Skispringen ist hochsensibel. Heinz hat Erfahrung, muss das auf seine Weise lösen, sonst wäre er unglaubwürdig.“

Innauers Rat an Österreichs Adler: „Sie dürfen sich nicht runterziehen lassen, mit Freude an die Sache herangehen. Dann kann es sehr schnell nach oben gehen bei dem Potenzial, das manche haben.“

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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