Mo, 11. Dezember 2017

Tasche gefunden

06.09.2009 08:28

Wurde vermisste Mutter in der Enns versenkt?

Die Spur einer vermissten Niederösterreicherin endet in einem oberösterreichischen Fluss: Seit einem Streit mit ihrem Freund vor genau einer Woche wird die 26-jährige Martina F. aus St. Pölten vermisst. Tage später tauchte ihre Handtasche etwa 115 Kilometer entfernt in einem Ennskraftwerk bei Weyer auf. Fiel die zweifache Mutter einem Verbrecher in die Hände und wurde ihre Leiche im Fluss versenkt?

Nichts deutet darauf hin, das die hübsche Mutter untertauchen oder gar ihrem Leben ein Ende bereiten wollte. Es gab keine depressiven Äußerungen und es wurde auch kein Abschiedsbrief gefunden. Am Tag vor ihrem Verschwinden postete Martina F. in einem Internet-Forum, dass ihr „urfad“ sei, ließ sich anschließend von einer Freundin mit ihren Kindern Kevin und Samantha zu ihren Eltern fahren.

Nach Streit mit Freund verschwunden
Sonntag früh stritt sie heftig mit ihrem Freund. „Ich bin daraufhin aus der Wohnung gegangen, habe sie seither nicht mehr gesehen“, beteuerte dieser beider polizeilichen Einvernahme. Martina meldete sich auch am Handy nicht mehr.

Handtasche der Vermissten bei Ennskraftwerk gefunden
Jetzt wurde die Handtasche der 1,68 Meter großen, schwarzhaarigen Vermissten beim Ennskraftwerk Schönau aus dem Fluss gefischt: „Ausweise und andere Dinge waren noch drinnen, aber kein Handy oder Bargeld“, erklärte ein Polizist der Inspektion Weyer.

von Johann Haginger, „OÖ-Krone“

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