So, 22. Oktober 2017

Krise schlägt durch

01.09.2009 11:42

Arbeitslosigkeit um 30,3 Prozent gestiegen

Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich zwar generell drastisch gestiegen, doch gemeinsam mit Wien (14,6 Prozent) und dem Burgenland (20,1 Prozent) ist Niederösterreich dabei noch vergleichsweise gut davongekommen: Ein Zuwachs der Zahl der Arbeitslosen von 30,3 Prozent ist beileibe kein Pappenstiel, aber in Oberösterreich (+51,8 Prozent), Vorarlberg (+45,5 Prozent) oder in Salzburg (+43,7 Prozent) hat sich die Wirtschaftskrise deutlich stärker ausgewirkt, als im Osten des Bundesgebiets.

"Die aktuelle Statistik zeigt es ganz deutlich: Die Bemühungen zeigen zwar Erfolge, aber sie müssen trotzdem intensiviert werden", kommentierte der Vorsitzende der Landes-SPÖ, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner, die AMS-Zahlen für Niederösterreich.

Mit Maßnahmenbündel gegen die Krise
Auch die für den Arbeitsmarkt zuständige ÖVP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner betonte, dass man sich auf den vergleichsweise guten Zahlen nicht ausruhen dürfe, sondern vielmehr mit einem Bündel von Maßnahmen verstärkt gegen die Auswirkungen der Krise ankämpfen werde.

Fokus auf den Jugendlichen
Neben der Aufstockung des Lehrlingsauffangnetzes auf 1.500 Plätze und der Schaffung von zusätzlich 1.000 neuen Jobs im Rahmen der Aktion "Start Up" sollen noch weitere Maßnahmen speziell für Jugendliche geschnürt werden.

Land NÖ schafft selbst neue Arbeitsplätze
Auch das Land selbst wird zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, so zum Beispiel in der Kinderbetreuung – hier gibt es noch heuer 1.200 neue Arbeitsplätze. In den nächsten Jahren würden laut Mikl-Leitner aber vor allem auch in der Pflege Hunderte Arbeitsplätze gebraucht. Konkret rechneten Experten mit 5.100 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2021 alleine im Pflegebereich.

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