Mi, 22. November 2017

Per Seil gerettet

31.08.2009 17:49

65-Jähriger rund 30 Meter in die Tiefe gestürzt

Ein dramatischer Alpinunfall hat sich am Hochkar im Bezirk Scheibbs ereignet. In schwindelerregenden Höhen verlor ein 65-jähriger Pensionist am Montagabend den Halt. Ernst Sch. stürzte direkt, sich an Felsen überschlagend, vom bekannten "Heli-Klettersteig" in die Tiefe. Der verunglückte Alpinist wurde schwerst verletzt geborgen.

"Ich hab noch einen Schrei gehört, dann sah ich den Mann schon von einem Überhang in die Tiefe stürzen", schildert ein Bergsteiger, der zur gleichen Zeit in der Wand hing. Auf sein Rufen bekam der Augenzeuge aus der Schlucht nichts zu hören. Sofort forderte der Alpinist über den "Bergrettungsnotruf 140" Hilfe an.

Verunglückter mittels Tau geborgen
Während der ÖAMTC-Notarzthelikopter Christophorus 3 aufstieg, setzten sich auch Bergretter und Alpinpolizisten in Bewegung. In einer dramatischen Aktion wurde der Verunglückte mittels Tau geborgen und ins Landesklinikum Amstetten geflogen.

Wie sich herausstellte, besaß der 65-jährige Ernst Sch. zwar einen Sicherheitsgurt – der befand sich aber im Rucksack. Einen Helm hatte der nur mit kurzer Hose und T-Shirt bekleidete Niederösterreicher aus Gaming nicht dabei. Er erlitt einen offenen Oberschenkelbruch und Rippenverletzungen.

von Mark Perry und Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung
Symbolbild

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